September 2012
44 Einträge
Von Henrik Berggren von Readmill sollen, dabei auf sein iPhone zeigend, die Worte stammen, dass dies - also die mobilen Telefone - die Reading Devices der Zukunft seien. Also, da bin ich skeptisch. Ich zweifele zwar auch keinen Augenblick daran, dass den eBooks die Zukunft gehört, ich glaube auch an die Abschaffung der Regale, an das Ende eines damit verbundenen Kult-Gegenstandes - der Billy Regale. Aber ich glaube an die spezialisierten Devices. Ich habe über Monate an meine Telefon gelesen - und ich war wirklich froh, als ich das Lesen am Telefon gegen das am Kindle ersetzen konnte. Ja, so zwischendurch geht das mal - und dank Sync-Mechanismen funktioniert das auch gut: ich höre auf dem Phone auf zu lesen und lese auf dem iPad oder Kindle oder Nexus 7 oder wo auch immer weiter.
Ja, die mobilen (Lese)-Devices sind die Reading Devices der Zukunft - aber mit dem Lesen auf dem Telefon werden sich nur die Wenigsten abfinden können. Es darf schon eine Nummer größer sein.
Ja, manchmal passiert auch das. Leuchtende Augen bei vielen Kölnern heute morgen und ein fast glückseliger Ausdruck im Gesicht der Bäckersfrau, als ich Brötchen hole. Ausgewiesene Anhängerin des lokalen Effzee — 1. FC Köln, der lokale Kickerverein — ist für sie die Durststrecke zu Ende. Es darf mal wieder ein Sieg bejubelt und bis in alle Einzelheiten durchgesprochen werden. Na ja, ich gönne es ihr — wird so schnell nicht wieder passieren…
Passt. Freitag. Fahre von der Arbeit nach Hause und fühle mich krank. Kopfschmerzen, ein Kratzen im Hals, eine gewisse Mattigkeit. Und das natürlich wieder passend zum Wochenende. Arbeitgeber freundlich. Und dann am Montag wieder alles OK. WEK also: WochenEndKrank…
Ja, das war wirklich ein schwerer Wochenanfang. Drei Wochen arbeiten ohne ein richtiges Wochenende dazwischen, das schlaucht — und irgendwann fühlst du dich ausgelaugt und ohne wirkliche Kraft. Mit dem Gefühl in die Woche starten, das ist frustrierend. Und die Tage bis zum nächsten Wochenende ziehen sich wie Kaugummi. Das ist weder gut für einen selbst noch für den Arbeitgeber. Von wirklicher Produktivität kann keine Rede mehr sein…
Also, da schau ich mir mal wieder einen Tatort an, weil die Kritik auf Spiegel Online recht positiv ausgefallen ist und vor allem der Satz mich neugierig machte:
Was soll man sagen: Jörg Hartmann als Chefermittler gibt hier alles. So grandios runtergerockt kam schon lange kein “Tatort”-Ermittler daher. Autsch.
Aber da rockt nix und niemand kommt auch nur annähernd runtergerockt daher. Und ich merke nach einiger Zeit, dass ich mich ablenken lasse, mich anderen Dingen zuwende und anfange, darüber zu schreiben. Also, nicht nur, dass da nix rockt — da fesselt auch nix.
Warum eigentlich dieser Name? Eine kurze Erklärung dazu findet ihr hier…